Da blieb kein Stein auf dem anderen und keine Mann bei seiner Frau: am 25. Mai fiel der Startschuss zur Premiere von "Außer Kontrolle", gespielt von Wakis Theaterstadl unter der Regie von Luis Auer....

Der Inhalt des Stückes

Auslöser für das grandiose Chaos ist ein amouröses Abenteuer des Landtagsabgeordneten Richard Müller (Sepp Kneisl - geht in seiner Rolle als wichtiger Politiker voll auf) ausgerechnet mit der Sekräterin der Oppositionspartei (Christine Juen in der Rolle der Verführerin passend im roten Kleid), die ihre Chefin anscheinend in Osttirol hat. Wahrscheinlich wäre die Affäre auch nie aufgeflogen, hätte man nicht diese Leiche (Marco Schmitzer - in der vermutlich schwierigsten und unbequemsten Rolle) im Fenster gefunden.

Der neu- und geldgierige Kellner (Markus Wackerle - mit seiner Mimik und dem Wechselspiel zwischen höflichstem Hochdeutsch und genervten Dialekt genial) sowie die Hotelmanagerin (Theres Schmid - "Also Herr Müller!") machen die Situation auch nicht gerade unkompliziert. Also muss Müllers persönliche Lakai her (Ossi Nairz hat's nicht leicht, spielt den armen Tropf aber mit Hingabe) und die Sache in die Hand nehmen. Das stellt sich als äußerst schwierig heraus, tauchen doch noch die Frau Müller (Martina Mühl), der eifersüchtige Ex-Mann Ronnie (Maximilian Schmitt in grandiosen Outfits) und die Pflegerin Britta (Magdalena Pircher) auf. Auch das Fenster (mit Fadenzieher Peter Decristoforo im Hintergrund) spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Als schließlich auch noch die Leiche Auferstehungstendenzen bekommt, gerät die Situation komplett außer Kontrolle.

Der Schwank, der für Regisseur Luis Auer eher eine Farce ist, stammt original aus der Feder von Ray Cooney. Turbulent, chaotisch und immer wieder mit kleinen Seitenhieben auf die Politik kommt das Stück im Laufe der Zeit immer mehr in Fahrt. Vor der zweiten Hälfte hat man den Eindruck "noch chaotischer geht's eh nimmer" - aber man wird eines Besseren belehrt. Herausragend ist Markus Wackerle in seiner Rolle als wissens- und geldgieriger Kellner, der das Stück so richtig aufmischt. Marco Schmitzer hat zwar eine der schweigsamsten Rollen, macht dafür umso mehr daraus. Den ganzen Abend nichts tun kann auch anstrengend sein! Auch der Rest der Schauspieler legt sich voll ins Zeug und kommt  immer mehr in Schwung. Auf alle Fälle eine gelungene Premiere, die Zuschauer (unter ihnen auch der Leutascher und Seefelder Bürgermeister) waren begeistert.

Quelle: www.meinbezirk.at Julia Scheiring

Video des Theaterverbandes auf Youtube

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